Artikel - Unternehmensbewertung & Due Dilligence Prüfung

Unternehmensbewertung

Es gibt viele Gründe, weshalb eine Unternehmensbewertung notwendig ist: z. B. das Ausscheiden oder die Aufnahme eines Partners, Abspaltung von Firmenteilen oder beim Zusammenschluss von zwei Unternehmen oder nicht zuletzt beim geplanten Unternehmenskauf oder Verkauf.
 
Eine Bewertung dient als Referenzpunkt für strategische Neuausrichtungen Ihres Unternehmens. Unsere Experten haben das Know-how und die praktische Erfahrung, Ihr Unternehmen marktnah abzubilden.
 
Der durch unser Team ermittelte Marktwert bildet die Basis für die Preisverhandlungen. Wir kennen aus Dutzenden von Projekten die richtige Verhandlungsführung. Haben sich die Parteien auf die Preisbasis geeinigt, wird das Transaktionsmodell definiert.
Mit der nachstehenden Tabelle zeigen wir auf, wie sich aus dem Wert ein Preis und schlussendlich die Transaktion entwickelt.

Angewandte Bewertungsmethoden

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Bewertungsmethode in der Unternehmensbewertung

Discounted-Cashflow-Methode (DCF)

Grundlage für die Wertermittlung bilden die zukünftigen Free Cash Flows der Unternehmung. Diese werden mittels risikogerechtem, gewichteten Kapitalkostensatz (WACC) auf den Bewertungszeitpunkt diskontiert.
 
Für die Bewertung wird ein Methodenmix angewendet, wobei die DCF-Methode die führende Methode ist. Das Praktikerverfahren dient der Abstützung und Plausibilisierung.

Praktikermethode

Grundlage für die Wertermittlung bildet der gewichtete Substanz- und Ertragswert. Der Substanzwert widerspiegelt den Verkehrswert aller Vermögensgegenstände des Unternehmens, abzüglich der Schulden zum Bewertungszeitpunkt. Der Ertragswert ermittelt den Wert des Eigenkapitals auf Basis der künftigen erwarteten Gewinne.

Due Diligence Prüfung

Eine Due Diligence ist eine detaillierte Prüfung des Unternehmens vor der Unternehmensbewertung und der Übernahme durch die Nachfolgeperson.
Im Zusammenhang mit einer Firmenübertragung versteht man unter "Due Diligence" eine akribische Prüfung des Unternehmens. Es geht dabei um eine vertiefte Analyse des Unternehmens, seiner Ertragskraft sowie der Qualität der Mitarbeitenden. Neben den betriebswirtschaftlichen werden auch rechtliche und steuerliche Aspekte geprüft. Ziel einer Due Diligence ist es, möglichst viele Informationen über die Chancen und Risiken zu gewinnen. Dies erleichtert den Kaufentscheid, die Preisfindung und die Vertragsgestaltung und hilft dabei, die Angemessenheit des vorgeschlagenen Preises zu überprüfen.
Eine Due Diligence empfiehlt sich vor allem bei einer familienexternen Übernahme. Die von aussen kommende Nachfolgeperson sollte sich nicht ausschliesslich auf das von der Inhaberin oder dem Inhaber erarbeitete Firmenprofil verlassen. Vielmehr muss sie sich ein eigenes Urteil über die Stellung des Unternehmens im Markt, den Marktanteil, die Konkurrenzverhältnisse sowie alle relevanten rechtlichen und steuerlichen Aspekte bilden.
Die Durchführung einer Due Diligence liegt auch im Interesse der Person, die das Unternehmen übergibt oder verkauft. Sie ermöglicht einen rationaleren und effizienteren Ablauf der Verhandlungen. Zudem kann so die Struktur der Übertragung nicht zuletzt in steuerlicher Hinsicht auch für die Verkaufspartei optimiert werden. Überdies reduziert sich das Haftungsrisiko für die Verkäuferin oder den Verkäufer, weil die Nachfolgeperson den im Rahmen der Due Diligence erhaltenen Informationen Rechnung tragen muss. Vorbehalten bleiben allerdings die vertraglichen Vereinbarungen.
 
Wir freuen uns Sie bei Ihrer strategischen Neuausrichtung zu begleiten.

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marco michel

«Eine marktgerechte Unternehmensbewertung ist die Grundlage jedes Kauf- oder Verkaufsgesprächs»

marco michel, geschäftsführer und mitglied des verwaltungsrates

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